VERSO Guidelines

Bei Songwriting Sessions ist es nach wie vor Gang und Gäbe, dass die Arbeit der Songwriter vorerst unbezahlt ist. Stunden und Tage der Arbeit werden nicht vergütet und in vielen Fällen zahlen die Writer durch Reisekosten, Studiomiete, Verpflegung etc. sogar noch drauf.
Einkünfte erzielen die Writer NUR über die GEMA-Einnahmen. Das heißt Monate oder Jahre nach der eigentlichen Writing-Session und nur in dem Fall, dass das geschriebene Werk überhaupt veröffentlicht wird.
In Zeiten sinkender GEMA-Einnahmen wird dieser Missstand durch die Verdienstaussichten schon längst nicht mehr ausreichend aufgewogen.

Um hier die dringend nötige Abhilfe zu schaffen, stellt VERSO hiermit für die wichtigsten, immer wieder aufkommende Situationen, Richtlinien zur Vergütung, bzw. Aufwandsentschädigung vor.

Walk-In Fee
(Aufwandsentschädigung für Writing-Sessions)
Bei der Walk-In Fee handelt es sich um eine Aufwandsentschädigung für das reine Erscheinen des Writers bei einer Session. Sie ist keinesfalls als abschließende Vergütung oder Bezahlung der eigentlichen Arbeit zu verstehen.

Fee zur Nutzung von Demospuren
Oft werden Spuren aus dem Demo später für die finale Produktion angefragt und verwendet.
Beim Umgang damit hilft unsere Fee zur Nutzung von Demospuren.

On Hold Fee
Wie gehe ich mit einer unverhältnismässig langen Reservierung/Blockierung eines Werks durch einen Partner um?
Antworten gibt unserer On Hold Fee.
(PDF)

Wichtig:
Die hier vorgestellten Modelle sind nicht verpflichtend.
Jeder Writer kann nach wie vor selbst entscheiden, ob, wann und wie er diese zur Anwendung bringen möchte oder nicht.
Jeder kann der Situation angemessen die Beträge ändern und anpassen oder aussetzen.
Die Richtlinien dienen dazu, einen Rückhalt zu liefern für die Fälle in denen ein Writer es für angemessen hält, eine der betreffenden Fees zu fordern.

Feedback und Rückfragen könnt Ihr uns immer gerne an info(at)verso.online schicken.